Unsere Vision:

Die Holla Haus gGmH, gegründet von Sonja Toepfer und Dr. Friedhelm Röder als Ort der Kultur- und Kreativität:

Eine minimalistisch ausgestaltete Scheune mit Stall und ein Hof mit Fachwerk-Haus bilden das Zentrum des ehemaligen Dorfmittelpunkts. Sie sind Ort der Begegnung für hybride Ausstellungen, Vorführungen, Präsentationen, Workshops, Bildungsformate und bieten zusätzlich Angebote zur Soziokultur.

Die Holla Haus gGmbH betreibt ein gemeinnütziges Kulturhaus. Dieser Zweck wird verwirklicht durch hybride Kultur- und Bildungsveranstaltungen mit den Schwerpunkten: regionale Identität und überregionale Bezug in Form von Begegnungen Land – Land, Stadt – Land; soziokulturelle Angebote um Themen der Teilhabe und des demografischen Wandels; interkulturelle Begegnungen als demokratischer Lehrort; hybride Debatten zu Ethik, Philosophie und Religion; kreative Workshops von Referenten aus dem lokalen Umfeld

Am 15.08.2020 konnte man bei einer Open House Vernissage die Installation „Holla is in the house“
direkt auf dem Gelände erleben. Die Installation ist aus Mitteln der Hessischen Kulturstiftung des Förderprogrammes „Hessen kulturell neu eröffnen“ ermöglicht worden.

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Lebenslauf Dr. Friedhelm Röder

Dr. Friedhelm Röder (geb. 1952) hat Medizin in Köln, Mainz, Göttingen und Bremerhaven studiert. Er war von 1983 bis 2020 psychiatrisch und psychotherapeutisch tätig. Einer seiner zentralen Tätigkeitschwerpunkte als Sozialpsychiater galt den Migranten, so war er von 2003 bis 2013 Migrantenbeauftragter des Klinikums Bad Hersfeld und Leiter der Arbeitsgruppe Migranten im Klinikum, anschließend war er in der Rhea-Klinik Vogelsberg zuständig für das Migrantenprogramm.

Seit 1992 engagiert er sich in seiner Freizeit in der Erforschung von lokaler Zeitgeschichte, unter anderem ist er in Herbstein Obmann für Historische Grenzsteine, Gelände-Führer im Muna-Museum Grebenhain und Judenpfad-Schammes.

1971–1978 Studium der Medizin
1978–1983 Zivildienst, ärztlich tätig in der Hautklinik Göttingen, neurologische Reha-Klinik Lippoldsberg, neurologische Uni-Klinik Göttingen
1983–1988 Klinik für Psychiatrie, Philipps Universität Marburg
1985 Dissertation über ein medizinsoziologisches Thema
1986–1989 Ausbildung in Positiver und Transkultureller Psychotherapie
1989 Facharzt im Psychiatrischen Krankenhaus Herborn
1989–1990 Facharzt im Westfälischem Zentrum Herten
1991–2013 leitender Oberarzt, Klinik für Psychiatrie Bad Hersfeld
1991–2009 Lehrauftrag für Psychiatrie an der IFBE Lehranstalt Bad Hersfeld
2003–2013 Trainer von Mitarbeitern für Gewaltsituationen im Krankenhaus (P.A.R.T.)
2013–2019 Oberarzt an der Psychosomatischen Reha-Klinik Vogelsberg
Seit 2019 international zertifizierter Supervisor für Positive und Transkulturelle Psychotherapie

Lebenslauf Sonja Toepfer

Sonja Toepfer (geboren 1961) hat Objektive Hermeneutik bei Ullrich Oevermann und Filmwissenschaften studiert. Seit 2005 widmet sie sich neben der Videokunst dem experimentell dokumentarischen Film und der Rauminstallation. In ihrer künstlerischen Arbeit setzt sie sich insbesondere mit Aspekten und Fragestellungen zur Gedenkarbeit und zur Religion auseinander.

1981–1986 Studium der Objektiven Hermeneutik und Filmwissenschaften
Seit 1985 Essays und Publikationen
1988–2006 Presse- und Öffentlichkeitsarbeit; Seminare, Vorträge und Workshops
1998–2005 Unternehmensberatung in der TK-, IT-, Filmbranche und Neuen Medien
2005–2020 Prüfungsmitglied der FSK (Freiwillige Selbstkontrolle Filmwirtschaft)
Seit 2005 Videoimpulse, Videokunst und Rauminstallationen mit Objekten
Seit 10/2018 Mitglied der Gesellschaft Katholischer Publizisten Deutschlands e.V.